Weihnachtsmenü

Ihr erinnert euch dran dass wir Lebensmittel retten?
Dann wird es euch sicher freuen zu lesen wo wir sie eingesetzt haben.
Was haben wir gerettet? Sellerie und rote Bete. Wo haben wir sie verwendet?
Beim gebeizten Lachs, im Sushi und in der Beilage zur Hauptspeise.

Weihnachten! Die Lichter am Baum strahlen, die Deko funkelt im Lichterschein, es ist gemütlich warm, im TV läuft ein Weihnachtsfilm…..voll das Klischee. Und wenn das Hüngerchen kommt?

Aber von vorne.
Festlich sollte es sein, lecker und einfach vorzubereiten. Nun, das haben wir geschafft.

Unser Weihnachtsmenü

Winter-Sushi

Koteletts vom isländischen Vinkingyr Lamm
dazu eine dunkle Waldpilzjus

Rote Bete mit Butter, Thymian und Rosmarin im Päckchen gegart
&
Rosenkohlknöpfchen und Rosenkohlköpfe in Butter geschwenkt

selbstgemachte Wellenschnittpommes

Dattelpralinen

Vorspeise

Sieht das nicht fantastisch aus?
Wie der Lachs gebeizt wird und das Winter-Sushi zubereitet wird, kannst du lesen wenn du drauf klickst.
Es ist ganz einfach und lässt sich wunderbar vorbereiten.

Hauptspeise

Auch die in Butter und mit Kräutern gegarte rote Bete ist einfach gemacht.
Die Bete schälen und in gleichgroße Stücke schneiden. Wir hatten rote Bete, die relativ klein und nur fingerdick waren, die haben so belassen. Auf einem Stück Alufolie (wir verwenden Alufolie nie im direkten Kontakt mit Lebensmitteln!) liegt ein Stück Backpapier in der gleichen Größe. Darauf kommt die Bete, ein Stück Butter, ein wenig Thymian und Rosmarin. Ich träufel etwas Olivenöl drüber und würze mit Salz und Pfeffer.  Anschließend mache ich daraus ein Säckchen was oben verschlossen ist. Das Garen kann dein Backofen, der Grill oder auch die Heißluftfritteuse schon am Vortag übernehmen. Die Garzeiten variieren, man kann zwischendurch immer mal schauen und mit dem Messer in die Bete stechen.
Am Feiertag brauchst du den Inhalt des Säckchen nur noch mal erwärmen.

Den Rosenkohl, es gibt da eine kleine Geschichte…. würde ich ganz frisch machen. Die Knöpfchen und Köpfchen können aber schon am Vortag geputzt werden.
Die Geschichte: Der Rosenkohl stammt auch unserem Garten. Wir haben im Sommer Gemüsepflanzen gerettet und da war Rosenkohl dabei. Nun, ich mach´s kurz, so richtig wachsen wollten die Röschen nicht. Und da wir nix wegwerfen haben wir die Größe der Knöpfchen akzeptiert und entsprechend in Szene gesetzt.
Das Beste am Rosenkohl ist eigentlich der kleine Kohlkopf ganz oben. Eben das, was man im Supermarkt gar nicht zu kaufen kriegt und was die meisten gar nicht kennen.
Der Kopf wir in einzelne Blätzter zerlegt und benötigt in der Pfanne mit Butter nur eine ganz kurze Garzeit. Die Knöpfchen sind ebenfalls ruckzuck gar. Nur mit Salz und Pfeffer gewürzt, ein Gedicht.

Die feinen Lammkotelets hatten wir noch im Froster.
Ich bin nicht so der Fan von Lamm. Dieses Fleisch kann ich aber bedenkenlos geniessen, weil es absolut nicht nach Stall schmeckt und von hervorragender Qualität ist.
Das Fleisch stammt aus Island und genießt die Vorzüge absoluter genetischer Reinheit. Die Haltung von Vikingyr Tieren ist top und das spiegelt sich in Geschmack und Zartheit wieder. Für den puren Geschmack reicht es das nur kurz gegarte Fleisch nur mit Salz und Pfeffer zu würzen.

Hinweis: wenn du noch ein bisschen was über das Vikingyr Lamm erfahren möchtest dann klick mal hier

Dazu habe ich eine Waldpilzjus gereicht. Von Zeit zu Zeit ziehe ich Soße aus Knochen und Gemüse und wecke sie anschließend ein. Also kam die Sossenbasis aus dem Vorratsschrank. Für den Waldpilzgeschmack habe ich getrocknete Pilze in der Soße mit aufgekocht und über Nacht ziehen lassen. Vor dem Garnieren wurde die Soße noch ein wenig eingekocht, die Pilze feinst püriert und abgeseiht. Mit kalter Butter aufmontiert und schon war das feinste Sösschen fertig.

Die Pommes waren selbstgemacht und fantastisch lecker und knusprig. Die Vorgehensweise ist simpel und funktioniert für Backofen und Heissluftfritteuse. Die Kartoffeln schälen und mit dem Wellenschneidgerät in Pommesform bringen. die Pommes nicht zu dick schneiden, aber auch nicht zu dünn. 10mm sind eigentlich optimal. Die Pommes sehr gut abwaschen, die Stärke muss weg. Wenn das Wasser klar bleibt, abgiessen und kochendes Wasser vorbereiten. Die Pommes in der Schüssel mit dem kochenden Wasser übergießen und 15min darin ziehen lassen. Anschließend musst du das Wasser abkippen und die Pommes mit Küchenkrepp trocknen.

Nun kommt der finale und wichtigste Schritt. Die Pommes werden mit Öl ummantelt. Für ca 500g Pommes sind das etwa 1,5 EL. Salz nach Gefühl, eher weniger, denn nachwürzen geht später noch. Zum Schluss 1 EL Reismehl drüberstreuen und durch schütteln gut verteilen. Die Pommes sollten gleichmäßig bemehlt sein. Jetzt sind sie bereit für das Garen.

In der Heissluftfritteuse bei 180 Grad ca 12min, zwischendurch mal die Pommes durch schütteln wenden. Evtl. die Garzeit verlängern oder verkürzen. Die Pommes sollten appetitlich aussehen und knusprig sein, dann sind sie fertig.

Dessert

Die Dattelpralinen sehen nicht nur wunderschön aus, sie schmecken auch fantastisch und sind super schnell gemacht. Auch hier kannst du dir Stress sparen, denn die Pralinen lassen sich Tage vorher vorbereiten und bleiben in einem verschlossenen Gefäß lange frisch und saftig.

Ich hoffe Du hattest Spaß beim Lesen, hast Dir Appetit geholt und ein paar neue Ideen gefunden.
Mir war wichtig den Feiertag stressfrei zu begehen. Fast alles lässt sich super schon am Tag vorher vorbereiten und das Finish dauert dann nur noch einen Augenblick.

Guten Appetit!

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