DIY: Tomatenhaus 2.0

Unser erstes Tomatenhaus hatte im letzten Jahr die Feuerprobe bestanden. Nur der Standort war nicht so optimal, weil man nur von der schmalen Seite an die Pflanzen kam. Das hatte zur Folge, dass die Pflanzen nicht vernünftig ausgegeizt werden konnten und das die Ernte etwas einschränkte. Der Nachbar hatte, während wir im Urlaub waren, auch keine Böcke in das enge Häusle zu krabbeln und die Pflanzen zu wässern.
Das Tomatenhaus steht jetzt bei der Nachbarin, die sich darüber sehr gefreut hat.

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Mein Mann hat sich sofort an das neue Projekt: Tomatenhaus gemacht.
Ein brachliegendes Beet ist der vermeintlich perfekte Standort.
Die Vorarbeit habe ich geleistet, alle Blumenzwiebeln sind raus, die Büsche entfernt und auch verbliebenes Wurzelwerk sorgfältig ausgegraben. Die Pfostenschuhe warten auf das Einschlagen, die Zeichnung ist fertig, Maße müssen noch übertragen werden…… ach ja, das Holz fehlt noch. Ob das alles noch vor der Ernte fertig wird, wage ich zu bezweifeln. Wir werden sehen.
Es gibt ein Update:
Die Pfostenschuhe sind im Boden, die Pfosten (Vollpfosten) sind gekauft.
Nächste Schritte: Pfosten auf Maß bringen und mit Holzschutz versehen…. dann anschrauben.
Ich habe die Hoffnung, dass bis zum Wochenende das Gestell fertig ist.
Weiteres Update:
Und, oh Wunder, am Mittwochnachmittag schlich der Nachbar mit der Kappsäge unterm Arm durch die Gartentür in unseren Garten. Mein Man trabte los, holte Werkzeuge und Bauplan. Ich bekam die Aufgabe, den unteren Teil der Pfosten zu streichen, weil man da später nicht mehr dran kommt.

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Gesagt getan…..dann hab ich mich vom Acker gemacht und die Herren schaffen lassen.
Ich muss sagen, das Ergebnis gibt Anlass zur Hoffnung.

Tomatenhaus? Ich würde sagen „Tomatenresidenz“.
Stabil, formschön präsentiert sich das Grundgerüst.
Meine Aufgabe……streichen…… und das Dach vorbereiten.
Erledigt. Jetzt können wir über weitere Schritte nachdenken.

Ich finde, ich sollte euch die Fortschritte nicht vorenthalten.
Sollte sich jemand für den Bauplan interessieren, mailt mich an.

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Wenn ihr glaubt, das wär´s jetzt gewesen….. nö.
Die Bepflanzung fehlt ja noch und, ganz wichtig, eine Dachrinne.
Da der Boden nicht so überragend toll ist, habe ich mich für Pflanztöpfe entschieden, die im Boden eingelassen sind.

Dazu habe ich ausreichend große Töpfe genommen, den Boden mit der Stichsäge rausgeschnitten und im Boden eingegraben. Das sieht sauber aus und man kann das Ganze noch optisch mit ausgebrachtem Mulch aufwerten. Der Schritt fehlt noch.
Hier also die Steps im Überblick.

Ein weiterer Tipp, grabt in direkter Nähe zum Wurzelballen einen kleinen Pflanztopf ein. Das erleichtert das Bewässern wenn der Boden nicht so ganz eben ist. Sonst läuft euch das Gießwasser sonstwo hin nur nicht an die Pflanze….  :0)

Die Dachrinne macht Sinn, weil das Tropfwasser sonst unschöne Pfützen verursacht…. ausserdem steht die Wassertonne eh in unmittelbarer Nähe und das Wasser kommt sehr gelegen. Wir haben in der Tonne eine kleine Schmutzwasserpumpe versenkt. So kann man das aufgefangene Wasser direkt wieder den Pflanzen zuführen.

Der nächste Schritt wird noch ein kleiner, portabler / flexibel anzubringender Schutz gegen zu viel Regen und eventuellen Kälteeinbruch sein. Die Ideen reichen von Doppelstegplatten bis hin zu einer textilen Lösung. Ich werde berichten.

Gruss!

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