Asiatische Sternstunde mit Huhn

Bei dieser Affenhitze möchte man nicht nach dem Essen das Gefühl haben direkt aufs Sofa rollen zu müssen.
Ich hab das was für euch. Und das coole ist, du kannst es als BBQ auf der Feuerplatte, der Plancha, in der Pfanne über dem offenen Feuer oder ganz klassisch auf dem Herd zubereiten.

Miso Huhn auf asiatischem Sommer Gemüse mit Saté Soße,
Wasabi Sesam & gecrushten Mie-Nudeln

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* (auf dem Bild fehlt der Wasabi Sesam)

Die Zutaten werden sehr fein geschnitten, damit die Garzeit nur ganz kurz ist. Das Hühnchen kriegt eine wunderbare Farbe, bleibt saftig und das Gemüse ist schön knackig.

Für das Miso Huhn:
– Hühnerbrust (ohne Haut)
– helle Miso Paste
– Harissa (vom Türken, weil das viel aromatischer ist)
– etwas Öl zum Braten

Das Huhn in ca 3-4mm dicke Scheiben schneiden und in einem Gefrierbeutel mit Miso-Paste und Harissa (Verhältnis 1:1) vermischen. Die beiden Pasten kannst du großzügig verwenden, eine genaue Mengenangabe ist nicht nötig. Im Kühlschrank ein paar Stunden marinieren lassen.

Die Saté-Soße:
Die Saté Soße kannst du gut vorbereiten,  auch sie ist mit wenigen Zutaten schnellgemacht. Mit Gelinggarantie!
– 1 Knoblauchzehe, gerieben
– 1 kleine Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
– 1 TL Ingwer, gerieben
– etwas Öl zum Anschwitzen
– 150ml Kokosmilch
– 1 EL Soja-Soße
– 1 TL Sambal Oelek
– 1/2 Limette, Saft und Abrieb
– 2 EL Erdnussbutter (mit oder ohne Stücke entscheidest du selbst)

Knoblauch, Ingwer und Zwiebel in etwas Öl anschwitzen. Mit Kokosmilch ablöschen, Soja-Soße und Sambal, sowie den Limettensaft und den Limettenabrieb dazugeben.
Vom Herd nehmen und die Erdnussbutter unterrühren….. fertig.
Du könntest die Soße jetzt noch fein pürieren und durch ein Sieb streichen., dann wird sie ganz fein und samtig. Aber auch die rustikale Variante mit Stückchen ist sehr lecker. Das kann jeder selbst entscheiden.

Das Gemüse:
Das Gemüse ist ein wenig Schnibbelarbeit aber auch nicht wirklich aufwendig vorzubereiten. Es empfiehlt sich, das Gemüse in ähnlich große Stückchen zu schneiden, dann wird alles gleichzeitig gar.
– rote Paprika
– gelbe Paprika
– Zuckerschoten
– Sojasprossen
– Pak Choi
– Frühlingszwiebel
– Chili
– Öl zum Braten
Zum Würzen:
– Teriyaki Soße
– helle Sojasoße
– Sesamöl

Garnitur:
– gecrushte Mie-Nudeln, nicht gegart sondern trocken
– Wasabi Sesam
oder gehackte Erdnüsse, normalen Sesam, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
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Zubereitung:
Die Platte oder Pfanne richtig heiß werden lassen. Das Fleisch soll Röstaromen bekommen und nicht in der eigen Suppe kochen. Hier empfiehlt es sich, hochwertiges Fleisch zu kaufen, wo weit weniger (bis gar kein) Wasser austritt.
Merke: lieber weniger Fleisch, dafür in besserer Qualität! So, ich packe den Zeigefinger wieder weg.
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Das Fleisch zuerst mit etwas Öl braten. Es geht recht zügig, bis es appetitlich braun aussieht. Bevor ihr die Fleischscheiben wendet, das Gemüse auf die Platte geben und mit etwas Öl anbraten.
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Wenn das Fleisch fertig ist, etwas Teriyaki- und Soja Soße auf das Gemüse geben. Vorsichtig würzen, beide Soßen sind salzig!
Ein paar Spritzer Sesamöl und schon kann angerichtet werden.

Gemüse auf den Teller, das Fleisch oben drauf, die Saté Soße on top und mit den gecrushten Mie-Nudeln und etwas Wasabi Sesam garnieren.
Fertig ist eine Aromabombe mit unglaublich saftigem Fleisch, knackigem Gemüse, einer seidigen Saté Soße, einer Ohrfeige wegen des Wasabi Sesams und den knusprigen Nudeln.

Lasst es euch schmecken!

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