Ja mir san mi`m Radl da…….

{enthält unbeauftragte Werbung, Produkt selbst bezahlt}

Statt Urlaub und Spöksken haben wir uns Fahrräder gekauft. Alle alten Mühlen haben wir verscheuert und uns noch bevor alle Welt auch Fahrräder kaufte, neue Drahtesel geleistet.
Das war während der Corona Beschränkungen das Einzige was man relativ gefahrlos für sich machen konnte. Zudem noch frische Luft und auch viel Sonnenschein.
Ich gebe zu, in den Sommermonaten war Radfahren auf den beliebten Strecken kein Spaß, weil gefühlt alle mit dem Rad unterwegs waren.
Aber jetzt, wo sich die Temperaturen ändern werden die Radfahrer weniger und man hat viele Strecken fast ganz für sich.

Einen schönen Tag erwischten wir kürzlich und haben ihn spontan für eine Tour genutzt. Geplant war Lünen und zurück, geworden ist es so wie geplant mit einem Schlenker Richtung Rünthe / Marina.
Es war fantastisch.
Wir planen unsere Touren mit Komoot und sind damit sehr zufrieden.

Wir starteten in Dortmund / Brackel und fuhren Richtung Scharnhorst. Wer´s nicht kennt, Scharnhorst ist verschrien als „da willste nich tot überm Zaun hängen“.
Wir haben in Alt Schranhorst allerdings alles andere als Plattenbauten erlebt, nämlich Kleingarteromantik, Wald und Wiesen.

Über Grevel mit seinen Fachwerkhäsern und Bauernhöfen ging es bergauf zum Lanstroper Ei und weiter nach Lünen zum Seepark. Ich war da noch nie und hatte mir das da irgendwie schöner vorgestellt. Nun gut, es war viel wegen Corona abgesperrt aber trotzdem kein sehr schöner Badesee.

Egal, über die Kanalbrücke sind wir auf der linken Seite Richtung Rünthe / Marina gefahren.

Eine schöne Strecke bis auf den Teil wo man um das Kraftwerk herum fahren muss. Es roch eklig, deshalb würde ich die rechte Kanalseite bevorzugen.
Im Yachthafen haben wir uns gestärkt und sind zurück Richtung Lünen gefahren, diesmal die Seite ohne Kraftwerk.

Am Seepark ging´s am Kanal weiter bis zum Preussengafen, der für seinen Kran bekannt ist. Hier gibt es ebenfalls die Möglichkeit eine Pause einzulegen.

Danach machte wir uns auf den Heimweg. Der Radweg führte uns durch sehr viel Wald und Grün, das war wirklich klasse. Schon fast an der Haustür bei Scharnhorst entdeckten wir noch ein Biotop, ein Vogelschutzgebiet, das wir noch nicht kannten. Es handelt sich dabei um ein idyllisch gelegenes Hochwasserrückhaltebecken welches sich die Vogelwelt erobert hat.

Noch ein paar Kilometer und wir waren wieder zu Hause. Insgesamt sind wir 52km gefahren, haben wahsinnig schöne Landschaft gesehen, waren erstaunt über die stadtnahe Idylle und begeistert, weil das Wetter so gut mitgespielt hat.

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