Mir ist nach Urlaub auf der Zunge !

Alle Mädchen mögen Cocktails, oder? Die einen klebrig süß, die anderen cremig sahnig und dann noch die Fraktion der herb, sauren Cocktails. Es gibt sie in grellen Farben, eher dezent, mit Schirmchen, mit Früchten, mit Glitzer und Glamour und IMMER mit einprägsamen Namen.
Ich, zum Beispiel, liebe alles mit Kokos und Ananas, alles, was fruchtig und nicht zu süß ist. Sehr, sehr gerne mag ich auch Margeritas…..

Aber kommen wir zurück zu Kokos Ananas. Ich hatte da so eine Idee, die ich mal ausprobieren möchte.
Klar, im Netzt findest du Kokos Ananas Makronen Rezepte en masse.
Aber irgendwie fehlte mir da was. Etwas raffiniertes…….

Also habe ich begonnen, Ananas (aus der Dose) zu pürieren und durch ein Sieb zu streichen. Das ist nötig, weil man sonst irgendwie fiese Fasern in der Masse hat.
Das Püree habe ich in einem Topf mit etwas Cachaca aufgekocht und zu einer Masse einreduzieren lassen, die nicht mehr ganz so viel Flüssigkeit enthält. Das schmeckt jetzt auf jeden Fall ananassig und hat eine schöne Farbe.
Soweit die Theorie.
Das Rezept, welches ich mir als Basis rausgesucht habe, kommt ohne Eiweiß schlagen im Wasserbad und so ein Gedöns aus.

Zutaten:
130 g kandierte Ananas (Seeberger , beispielsweise),
(100g für die Masse, ca 30g zum Garnieren)
200 g Kokosraspel
200 g Puderzucker
3 Eiweiße (von Eiern Größe L)
1 TL Ananassaft
und die von mir hergestellte Ananas-Paste

Die blödeste Arbeit ist das Herstellen der winzigen Ananaswürfelchen….. die Ananasstücke kleben wie die Sau und irgendwann hat mich die Geduld verlassen und ich hab mit nem großen Messer die Dinger einfach klein gemacht. Sicher geht das schöner, vielleicht auch eleganter, aber das kannst/musst Du für Dich alleine rausfinden :0)

Puderzucker mit dem Eiweiß und der Prise Salz schön steif schlagen. Es ergibt eine wunderbare Masse, die noch etwas geschmeidig ist. Zuerst dachte ich, dass es zu flüssig ist, aber das täuscht.

Die Kokosraspeln, und ca 100g  der atomisierten Ananasstücke unterheben, ebenfalls den Saft und die Ananaspaste.

Das ergibt eine tolle formstabile Masse.

2 Backbleche mit Backpapier auslegen und mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen aufs Backpapier setzen.
Die restlichen Anansstücke zum Garnieren oben drauf legen.
Die sehen so schön aus! Schneeweiß, glänzend, richtig gut. Ich frage mich grad, ob man die Masse auch mit dem Spritzbeutel aufbringen kann. Natürlich muss die Tülle groß genug sein, die Ananasstücke klein genug, dann kriegt man sicher eine perfekte Form hin. Aber ehrlich gesagt, das hier ist „hausgemacht“ und das darf dann auch so aussehen!
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Die Makronenhäufchen müssen 2-3 Stunden trocknen, dann gehen sie in den 160Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen.
Die Backzeit ist kurz, so zwischen 10 und 12min, bis die Makronen eine leichte Färbung haben.
Backblech aus dem Ofen holen und die Makronen mitsamt dem Backpapier auf ein Abkühlgitter verfrachten.
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Wenn sie abgekühlt sind, vorsichtig mit einem Messer oder Spatel vom Backpapier lösen.
Entweder man belässt sie so „natur“ oder man verziert sie mit weisser Schokolade.
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Auf jeden Fall schmecken sie umwerfend!

Die Haltbarkeit ist bei Lagerung in einer geschlossenen Dose mit 2-3 Wochen beziffert….. ich halte das für ein Gerücht!
Morgen feiert meine Mama 70sten Geburtstag. Ob die Makronen den Vormittag überleben wage ich zu bezweifeln……

 

 

 

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