Cottage-Style Garten oder wie werde ich die Steinwüste los

Gräser und graue Basaltsteine. Ganz kurz fanden wir das schön. Als sich die ersten Grasbüschel unschön braun verfärbten kamen erste Zweifel ob sich das alles so „pflegeleicht“ gestaltet wie immer behauptet. Möglicherweise haben wir pflegeleicht auch mit „da braucht man nicht groß nach zu gucken“ gleich gesetzt. Lange Rede kurzer Sinn, die Pflanzen haben alle das Zeitliche gesegnet und der Vorgarten lag lange brach. Dass es richtig scheiße aussah muss ich nicht extra erwähnen.

Zwar ohne Unkraut aber einfach nur graue Steine sahen öde aus.

Irgendwann habe ich die Steine rausgeräumt und das Unkrautvlies erneuert. Jeden einzelnen Stein hab ich in der Hand gehanbt, eine bescheuerte Arbeit. Als das ereldigt war, habe ich in der Mitte zur Auflockerung Mulch verteilt und ein paar Bodendecker und Steinpflanzen gesetzt. Nun, das war wenigstens ein Farbtupfer, wirkte aber etwas verloren. Ja, es sah aus wie gewollt und nicht gekonnt. Zumindest hat der innere Monk etwas Ruhe gegeben.

Viele Monde später haben wir hier und da ein paar Stauden verteilt und damit tatsächlich dem langweiligen Vorgarten Leben eingehaucht.

Die Pflanzen entwickeln sich prächtig und vorbeilaufende Nachbarn bleiben andächtig stehen und staunen. Besonders die Gauras (Prachtkerzen weiß und rosa) sind förmlich explodiert. Viele verschiedene Salbei-Arten, Katzenminze, Thymian, Purpurglöckchen etc sorgen für farbenfrohe Abwechslung.
Natürlich haben wir auch regen Flugverkehr…..Bienen, Hummeln und anderes Getier haben das kleine Paradies für sich entdeckt. Wären da nicht zwischendrin immer noch die grauen Steine…..

Also haben wir den Plan gemacht, die Steine müssen weg. Zur Kippe fahren war keine Option, denn Steine sind schwer und die Entsorgung kostet. Es war auch schwer zu schätzen, wieviele Steine da so hingekippt wurden…. eine Tonne? Eine halbe Tonne? Keine Ahnung.
Was macht man mit Krempel den man loswerden will? Kleinanzeigen. Richtig. Gesagt getan, hat geklappt. Ein junger Familievater hat uns die Steine für seinen Garten abgenommen. Es war zwar etwas Arbeit alles unter den Stauden herauszukramen und in Eimer zu füllen, hat sich aber letztendlich gelohnt.

…hier nur die Pflanzen und das „nackige“ Unkrautvlies

Zwei weitere Einkäufe später hatten wir 4 Säcke Pinienmulch, einen Staketenzaun und noch ein paar Stauden bereit stehen.

Die Stauden waren schnell eingesetzt, der Staketenzaun aufgestellt und die 4 Säcke Mulch verteilt. Natürlich hatten wir uns total verschätzt, denn die Menge reichte bei weitem nicht aus.
Also wieder los und noch mal 4 Säcke besorgt.

Wir finden, das Endergebnis ist super geworden! Es sieht klasse aus, wir sind zufrieden. Auch wenn jetzt der Winter kommt, so ganz trostlos wird der Staudengarten auch dann nicht aussehen.

Für Weihnachten haben wir übrigens schon die passende Beleuchtung besorgt…..

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