Gebeizter Lachs mit 2 Dips

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Das ist definitiv ein Feiertagsessen wenn man das Bild sieht. Ein Festessen für´s Auge und für den Gaumen.
Es ist allerdings auch sehr alltagstauglich, weil Lachs eigentlich immer schmeckt.
Der Lachs lässt sich wirklich einfach selbst beizen.
Und glaubt mir, die Farben sind wirklich der Hammer, da ist nichts nachbearbeitet.
Wir haben den Lachs für die Vorspeise an Weihnachten selbst gebeizt. Das Rezept haben wir aus dem Kochbuch von Jamie Oliver und das spricht in jedem Fall für Einfachheit und dass es lecker ist.

Was man für den gebeizten Lachs braucht:
– ganze Lachsseite mit Haut
– 1 Bund Dill, frisch
– 200g Rote Bete, frisch
– 50g geriebener frischer Meerrettich
– 50ml Vodka (oder Gin)
– 100g grobes Meersalz
– 50g Demerara Zucker (Rohrzucker)
– Zesten von 1 Zitrone

weitere Gerätschaften:
Handschuhe, Mixer, Schale (wo die Lachsseite rein passt), Frischhaltefolie, irgendwas Schweres zum Beschweren des eingewickelten Fisches, Küchenkrepp

Zeitplan:
Lachs vorbereiten ca 30min
Lachs ruhen lassen 24 bis 48h
–> also sollte man summa summarum 2 Tage bis zum fertig gebeizten Lachs einplanen.

Zubereitung
Die Bete schälen und zusammen mit den Salz, Zucker, Vodka und Dill in den Mixer geben.
Die Zesten einer Zitrone abreiben und mit dem Meerrettich ebenfalls in den Mixer geben. Mixen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.

Die Lachsseite wenn nötig zurecht schneiden, die ganz dünnen Enden haben wir entfernt. Man sollte auch nochmal fühlen, ob eventuell noch ein paar Gräten vorhanden sind…..gegebenenfalls entfernen.
Die Schale mit Frischhaltefolie auskleiden.

Zuerst wird die Hautseite des Lachs mit etwas von der Paste einreiben, dann die Lachsseite mit der Hautseite nach unten auf die Frischhaltefolie in der Schale legen.
Den Rest der Gewürzmasse auf dem Lachs verteilen und anschließend feste mit der Folie einpacken. Am besten legt man noch etwas Schweres drauf und platziert den Lachs für mindestens 36 Stunden im Kühlschrank, bei dickeren Lachsseiten auch gerne 48h.

Nachdem der Lachs seine Zeit im Kühlschrank verbracht hat, kommt der große Moment.
Die ausgetretene Flüssigkeit wird abgegossen und der Fisch wird ausgewickelt. Die Gewürzmasse wird entfernt. Dazu ist es wieder ratsam, Handschuhe zu tragen. Die Masse lässt sich prima mit einem Stück Küchenkrepp runterwischen.

Anschließend wird der gebeizte Lachs nochmal mit frischem Dill belegt und wieder feste in Frischhaltefolie eingewickelt. Bis zur Verwendung wird der Lachs im Kühlschrank gelagert. Mit einem flexiblen und scharfem Messer schneidet man dünne Tranchen runter und schon kann mit dem Genießen begonnen werden.

Kleiner Tipp am Rande, es kann sein, dass der Fisch beim Schneiden reißt, weil er an der Messerklinge kleben bleibt. Ich habe die Messerklinge vorher dünn mit etwas Öl eingestrichen, dann klappte das Schneiden ohne dass die Scheiben zerfleddert sind.

Das Ergebnis ist der Hammer!
Die Farben sind unglaublich.
Wir haben uns für 2 Dips entschieden, die (auch farblich) dem Lachs die Krone aufgesetzt haben.

Dip 1: Sourcream
Zutaten:
– 200 g Schmand
– 400 g Quark (mit 40%igem besonders cremig)
– 2 Knoblauchzehen, fein gerieben oder geppresst
– 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
– Schnittlauch ganz fein geschnitten
– 2 EL Weißweinessig
– 1 EL Zucker
– 1 TL Salz
– 1 Prise Pfeffer
– 1 Spritzer Zitronensaft
Dieser Dip passt zu ganz Vielem. Unter anderem habe ich die unten stehende Variante zubereitet.
Dazu habe ich die Hälfte des Dips abgenommen und weitere Zutaten hinzugefügt.

Dip2: Rote Bete – Meerrettich
Zutaten:
– siehe Dip 1
– 2 TL rote Bete frisch gerieben
– 2 TL Meerrettich, frisch gerieben (man kann auch weniger nehmen, je nach Geschmack)
Die frisch geriebenen Zutaten unter den Dip mischen.

Dazu passt auch ganz hervorragend Kaviar.
Wer nicht gerade sein ganzes Taschengeld dafür ausgeben möchte, kann auch auf Forellenkaviar zurückgreifen, der passt von der Farbe wahnsinnig gut dazu.
Ansonsten ist es jeden selbst überlassen, wie dekadent er das Gericht ausschmücken möchte.
Der Lachs hält im Kühlschrank gelagert etwa 2 Wochen.

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